Finanzierung von Melkmaschinen und Milchkühen per Leasing oder Mietkauf

In deutschen Unternehmen wird mehr geleast als z. B. über die Bank finanziert. 52,3 % der außenfinanzierten Investitionen (z. B. auch Melkmaschinen, Melkroboter, Hufreinigungsanlagen, ja sogar Milchkühe und Co.) werden über Leasing als Finanzierungsalternative abgebildet.

Finanzierungslösungen für Melkroboter und Milchkühe

Seit dem 20. Jahrhundert werden Melkmaschinen bisher auch elektrisch hergestellt. Diese können entweder fest in dem Stall der Tiere verbaut werden oder tragbar, zum Beispiel für das Melken auf der Weide, genutzt werden. Etwas moderner sind die sogenannten Melkroboter, wo die Kühe normalerweise von alleine in die Melkstände gehen und automatisch gemolken werden. Dabei wird unterschieden zwischen einem Feed-First-System (gelenkt) oder einem „freiem Kuhverkehr“. Solche Melkroboter bieten für Landwirte viele Vorteile, unter anderem die Verbesserung der betrieblichen Produktionstechnik.

Um neue Melkroboter zu inklusive sämtlicher Implementierungskosten zu finanzieren, können Landwirte mittels Fremdfinanzierung arbeiten. Neben dem Darlehen bieten sich ebenfalls die Möglichkeiten des Melkroboter-Leasings oder Melkroboter-Mietkaufs. leasinGo ist ein digitaler Finanzdienstleister, welcher bei der Entscheidungsfindung bezüglich der geeigneten Finanzierungsmethode für den neuen Melkroboter weiterhelfen kann.

Beim Leasing wird Ihnen Ihr Wunschobjekt zur Nutzung überlassen - für einen vorab definierten Zeitraum und gegen eine gleichbleibende, festgelegte Rate. Vom klassischen Leasingmodell bis zu innovativen Lösungen auch für große Projekte bietet leasinGo das passende Konzept für Ihr Investitionsvorhaben. Mit Mietkauf machen Sie Ihr Wunschobjekt zum Eigentum - in sicheren, planbaren Schritten, die auf Ihr Unternehmenswachstum abgestimmt sind. Am Laufzeitende und mit Zahlung der letzten Rate gehört Ihr Wunschobjekt Ihnen.

Für Ihre Investitionen bietet leasinGo Deutschlands wohl schnellsten Sofortvergleich von echten Leasing- und Mietkaufangeboten. Über unsere Datenbank werden auf Basis Ihrer Eingabe Finanzierungsraten berechnet, die bei angenommener mittlerer Bonität dem tatsächlichen Vertragsverhältnis entsprechen werden. Somit berechnen wir für Sie echte Konditionen und keine Schein-Kalkulationen.

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Kalkulationsbeispiele
Gegenstand Traktor Mähdrescher Melkanlage
Branche Gemüsebauer Lohnunternehmen Milchbauer
Finanzierungsart Mietkauf Mietkauf Leasing
Anschaffungskosten 130.000,00 € 285.000,00 € 42.000,00 €
Anzahlung 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Restwert/Schlussrate 10 % 10 % 30 %
Laufzeit 72 Monate 84 Monate 48 Monate
Monatliche Rate 1.780,59 € 3.388,04 € 683,72 €
Alle genannten Werte sind zzgl. MwSt. Berechnung basiert auf einer mittleren Bonität.

Wer denkt, dass Leasing nur für Objekte wie Maschinen und Fahrzeuge funktioniert, der irrt. Denn es gibt zum Beispiel auch Leasingverträge über Milchkühe. Der Clou dabei - Grundsätzlich werden auch Milchkühe - rein wirtschaftsrechtlich - als „Sache“ betrachtet, also vergleichbar mit z. B. einer Maschine.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer solcher Tiere beläuft sich auf 36 Monate, der Restwert bemisst sich - so grausam es klingen mag - am „Schlachtwert“ der Kühe; angesetzt werden im konkreten Fall rd. 20 % der Anschaffungswerte; diese können - im Gegensatz zu Maschinen - aber durchaus variieren, z.B. in Abhängigkeit vom Gewicht. Die Abwicklung eines solchen Engagements verläuft dann branchentypisch „normal“, also ohne tierspezifische Besonderheiten, die es zu berücksichtigen gälte. Insofern muss auch niemand „Angst“ haben vor „Milchkuh-Leasing“. Darüber hinaus existiert grundsätzlich die Möglichkeit, sich in der gesamten Bandbreite des Nutzvieh-Leasings zu engagieren, also durchaus auch z.B. bei „Legehennen“.

Ihre Vorteile durch Leasing

  • Finanzierung außerhalb der Bilanz und damit Verbesserung der Eigenkapitalquote
  • Liquiditätsvorteil, da Anschaffung nicht mit eigenen Mitteln finanziert werden muss
  • Zahlung einer fixen Rate und damit hohe Planungssicherheit
  • Leasingraten sind oft steuerlich vorteilhafter als die Abschreibung beim Kauf eines Objektes

Darlehen:

Die gängigste Form der Finanzierung in der Landwirtschaft ist die klassische Darlehensfinanzierung. Vorteil dieser Form der Finanzierung ist die Einbeziehung von Fördermitteln (Landwirtschaftliche Rentenbank). Das heißt eine Finanzierung von landwirtschaftlichen Maschinen, wie zum Beispiel Maishäcksler Melkrobotern und weiteren Objekten ist zu günstigen Konditionen möglich.

Beim Darlehensvertrag schließt der Kunde einen Vertrag über die vereinbarte Vertragslaufzeit (von 24 bis zu 120 Monaten) ab. Da die Finanzierungsraten bei Vertragsabschluss festgelegt werden, hat der Investor Fixkosten, mit denen er planen kann - egal, ob lineare Raten oder Saisonraten.

Leasing:

Vorteile durch Melkroboter-Leasing sind flexiblere Arbeitszeiten und Ratengestaltung. Leasing wird mittlerweile auch von vielen landwirtschaftlichen Betrieben genutzt. Neben den bilanziellen Vorteilen bietet sich ebenfalls die Option Leasingraten, etwa für Melkroboter, saisonangepasst zu zahlen. Das heißt, dass beispielsweise im Sommer, wenn Landwirte in der Regel mehr Erträge fahren als im Winter, höhere Raten angesetzt werden können und im Winter geringere, beziehungsweise auch keine. Melkroboterleasing ist daher sehr flexibel, auch was die Laufzeit des Vertrags angeht. Die Dauer muss lediglich mindestens 40 % und höchstens 90 % der AfA-Abschreibungszeit betragen (siehe auch 40/90-Regel) . Die Flexibilität der Melkmaschinen ist unter anderem auch ein häufiger Grund des Erwerbs der Roboter.

Die oben genannten bilanziellen Vorteile zeigen sich primär in der Bilanzneutralität und den damit verbundenen Steuervorteilen des Melkroboterleasings. Da Leasinggeber Eigentümer der Anlagen, wie beispielsweise einem Lely-Roboter, DeLaval oder SAC, bleiben und den Leasingnehmern diese zur Nutzung überlassen, müssen die Maschinen nicht in die Bilanz des Betriebs aufgenommen werden. Die einzelnen Leasingraten können somit vollständig als Aufwendungen gebucht und steuerlich verrechnet werden. leasinGo bietet den Leasingsofortvergleich jedoch hersteller- und modellunabhängig an.

Leasing: Teilamortisation und Vollamortisation

Zusätzlich können sich Leasingnehmer zwischen der Voll- oder Teilamortisation entscheiden. Bei Vollamortisationsverträgen werden alle anfallenden Kosten mittels der Raten gezahlt. Bei Teilamortisationsverträgen hingegen fallen die Raten geringer aus, jedoch wird am Ende des Vertrags ein Restwert des Melkroboter kalkuliert, welcher noch gezahlt werden muss. Um das passende Leasingangebot zu finden, bietet es sich an auf leasingo.de im Liverechner mit den Raten und Anzahlungswerten zu „spielen“.

Mietkauf:

Auch Angebote für Melkroboter-Mietkauf können via leasinGo verglichen werden. Die Verfahrensweise im Sofortvergleich ist dieselbe, bloß die Finanzierungsmethode Mietkauf bringt andere Aspekte mit sich, hinsichtlich Bilanzierung und Eigentum, welche beachtet werden müssen. Beispielsweise werden Mietkäufer mit der ersten Rate bereits wirtschaftliche Eigentümer der Melkroboter, mit der letzten folgt dann auch das juristische Eigentum. Somit erfolgt eine automatische Übernahme der Melkanlage. Jedoch ergibt sich daher auch eine andere bilanzielle Behandlung eines Melkroboter-Mietkaufs im Vergleich zum Leasing. Die Anlage muss ganz normal in der Bilanz aufgeführt werden und kann abgeschrieben werden. Die Melkroboter rentieren sich durchaus trotzdem, da diese bis zu 700.000 kg Milch jährlich produzieren können und täglich rund 57 Kühe melken. Die Mehrwertsteuer wird vorab auf einen Schlag als Vorsteuer gezahlt und nicht, wie beim Leasing, mit den Raten. Die Dauer von Mietkaufverträgen ist zudem nicht an bestimmte Regeln gebunden und kann frei gewählt werden. Auch staatliche Fördermittel können zusammen mit dem Vertrag genutzt werden. Hinzu kommt noch die Entlastung der geringeren Lohnkosten, die durch den Melkroboter eingespart werden können. Weitere Einsparungen ergeben sich aus der Möglichkeit auch gebrauchte Melkroboter zu nutzen. Mit leasinGo können ebenso Leasing- oder Mietkaufangebote für gebrauchte Melkanlagen angefragt werden. Dazu einfach unter dem Reiter „Objektzustand“ gebraucht angeben und sonst, wie üblich, den Sofortvergleich durchführen, schon werden bis zu 30 Leasing- oder Mietkaufangebote auch für gebrauchte Melkroboter aufgelistet.

Melkmaschinen Leasing versus Darlehen – Eine Steuervorteilsrechnung

Bilanziell gestaltet sich das Melkmaschinen-Darlehen ähnlich zum Melkmaschinen-Mietkauf. Was das Eigentum des Roboters angeht, verhalten sich die einzelnen Finanzierungsmethoden jedoch voneinander abweichend. Beim Darlehen wird der vom Schuldner ausgewählte Melkroboter vom Kreditgeber gezahlt. Der Kreditnehmer wird sofort Eigentümer des Objekts. Damit die Kreditgeber abgesichert sind, lassen diese sich das Objekt in der Regel sicherungsübereignen. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten welche für Melkroboteranlagen ausgegeben werden betragen circa 135.000 €. Hinzu kommen noch Kosten für den Umbau des Stalls und den Einbau, sowie jährliche Betriebskosten und oben genannte Kosten für die Sicherungsübereignung. Da die Afa-Zeit der automatischen Melkanlagen 12 Jahre betragen ergibt sich ein abzuschreibender Betrag von 11.250 €. Mittels Leasing kann bedingt durch die 40/90-Regel der Vertrag zwischen 4,8 Jahre (40 %) und 10,8 Jahre (90 %) laufen. Reduziert sich die Dauer auf ein Minimum ergibt sich ein jährlicher Betrag von 28.125 €, mit kalkuliertem Restwert von etwa 20 % ergibt sich somit ein Betrag von 22.500 €. Die 22.500 € ergeben einen Mehraufwand von 11.000 € jährlich gegenüber dem Darlehn und können beim Melkroboterleasing als Aufwendung bilanziert und steuerlich verrechnet werden.

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