Finanzierung von Biogasanlagen per Leasing oder Mietkauf

In deutschen Unternehmen wird mehr geleast als z. B. über die Bank finanziert. 52,3 % der außenfinanzierten Investitionen (auch BHKWs, Bandtrocknungsgeräte und andere wirtschaftliche Güter sind möglich) werden über Leasing als Finanzierungsalternative abgebildet.

Biogasanlage

Finanzierung von Biogasanlagen

Biogas- und Methangasanlagen, Gülleverarbeitungsanlagen, Blockheizkraftwerke u. v. m.: leasinGo liefert innerhalb von 2 Minuten einen aussagekräftigen Leasing-Angebotsvergleich für Investitionen rund um Ihre Biogasanlage. Jeder, der neben seinem landwirtschaftlichen Unternehmen eine Biogasanlage betreibt, sollte klären, wie er diese bezahlen möchte. Da die Investitionskosten sehr hoch sind, werden verschiedene Möglichkeiten angeboten, die gewünschte Anlage zu finanzieren. Eine Möglichkeit ist der Abschluss eines Leasingvertrags, um auch steuerliche Vorteile nutzen zu können.

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Folgende Investitionen wurden bereits über leasinGo finanziert
Gegenstand Blockheizkraftwerk Biogasanlage
Branche Industrieunternehmen Landwirt
Finanzierungsart Mietkauf Mietkauf
Anschaffungskosten 793.250,00 € 644.850,00 €
Anzahlung 0 € 3.000,00 €
Restwert/Schlussrate 0 % 10 %
Laufzeit 84 Monate 144 Monate
Monatliche Rate 10.384,12 € 5.418,60 €
Bearbeitungszeit 10 Tage 4 Tage

Investitionen in Biogasanlagen sind sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sichtweise interessant. Ökonomisch gesehen bieten Biogasanlagen kostengünstige Möglichkeiten sowohl Lebensmittelabfälle und Speisereste zu verwerten, als auch mit nachwachsenden Rohstoffen zu arbeiten. Durch Einspeisung überschüssig produzierten Stroms erhalten Landwirte oder Biogasbetreiber zudem Zuschüsse für Erweiterungen der Biogasanlagentechnik (Flexprämie). Aus ökologischer Sicht ist die Erzeugung von Strom und Wärme durch Biogas ebenfalls positiv. Anstatt endliche Rohstoffe, wie Kohle, Gas oder Öl zu nutzen, die bei ihrer Verbrennung zusätzlich Emissionen freisetzen, welche schädlich für die Umwelt sind, werden nachhaltige Rohstoffe verbraucht. Mithilfe von Mais, Raps, Bioabfällen, Gülle oder auch Mist werden durch Gärungen in den Anlagen Gas produziert, welches Blockheizkraftwerke antreibt, diese produzieren wiederum Wärme und Strom. Mit leasinGo, dem Online Finanzdienstleister, eröffnet sich für Leasing- und Mietkaufinteressenten von Biogasanlagen ein neuer Weg, Angebote und Vertragskonditionen zeiteffektiv zu vergleichen. Auf der Website leasingo.de befindet sich eine Suchmaske, in welche die gewünschte Biogasanlage, sowie Finanzdaten wie Anschaffungskosten Vertragsdauer, gewünschte An- und Restzahlung eingegeben werden können und schon erhalten Sie eine Übersicht von Leasing- oder Mietkaufangeboten für Biogasanlagentechnik von über 30 Leasinggesellschaften von Herstellern wie etwa BioConstruct, WELtec BioPower oder auch agriKomp.

leasinGo’s Online-Leasingvergleich gibt Landwirtschaftsbetrieben die Möglichkeit, unabhängig und in Echtzeit unterschiedliche Angebote von über 30 Leasinggesellschaften mit wenigen Klicks auf einen Blick zu vergleichen.
Diese Vorteile bietet der leasinGo-Sofortvergleich:

  • Sie erhalten tagesaktuelle Angebote/Konditionen und Qualitätsmerkmale
  • Sie erhalten einen kostenlosen und unabhängigen Vergleich
  • Sie vergleichen qualitative Angebotsmerkmale wie: Geschwindigkeit des Vertragsabschlusses, Annahmerichtlinien (Was benötigt man als Leasingnehmer, Mietkäufer an Unterlagen, um den Vertrag zu finalisieren?), Kenntnisstand, Expertise des Leasing-/Mietkaufanbieters hinsichtlich der Wunschinvestition.
  • Sie können leasinGo mobil auf sämtlichen Endgeräten nutzen
  • Das System kann auch von Händlern und Herstellern genutzt und in die Homepage integriert werden

Mietkauf
Wie bei der Darlehens-Finanzierung wird das Objekt beim Mietkäufer bilanziert. Hierdurch wird das Anlagevermögen (und daraus resultierend die Bilanzsumme) erhöht, die Eigenkapitalquote sinkt. Das Eigentum geht am Vertragsende automatisch an den Mietkäufer über. Beim Mietkauf muss die Mehrwertsteuer auf alle Zahlungen (Summe aller Raten, ggf. Anzahlungen und Schlussrate) vorab geleistet werden Diese ist vollumfänglich als Vorsteuer abzugsfähig.
Im Gegensatz zum Darlehen kann eine abweichende Schlussrate vereinbart werden, welche die monatliche oder halbjährliche Belastung reduziert.

Leasing
Anders als bei der Darlehens-Finanzierung geht das Eigentum des zu leasenden Objekts nicht an den Leasingnehmer über, sondern es verbleibt bei der Leasinggesellschaft. Dementsprechend wird auch das Leasingobjekt beim Leasinggeber bilanziert und nicht bei dem Kunden (Leasingnehmer), z .B. die Betreibergesellschaft der Biogasanlage.
Die Raten sind meistens günstiger als bei einer Finanzierung, da beim Leasing immer ein Restwert einkalkuliert werden muss. Der Restwert orientiert sich am Marktwert zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit. Bei einem Teilamortisationsvertrag mit Andienungsrecht ist der kalkulierte Restwert der vom Kunden mindestens zu zahlende Kaufpreis nach Überprüfung des Marktwertes zum jeweiligen Zeitpunkt.
Empfehlung: Besprechen Sie einen möglichen bilanziellen Vorteil eines Leasingvertrages vorab mit Ihrem Steuerberater/Wirtschaftsprüfer oder Finanzierungsberater.

Darlehen
Eine weitere Form der Finanzierung in der Landwirtschaft ist die klassische Darlehensfinanzierung. Vorteil dieser Form der Finanzierung ist die Einbeziehung von Fördermitteln (Landwirtschaftliche Rentenbank). Das heißt, eine Finanzierung von Anlagen, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke (nur in Containerbauweise), Bandtrocknungsgeräte oder Förderschnecken, ist zu günstigen Konditionen möglich.
Beim Darlehensvertrag schließt der Kunde einen Vertrag über die vereinbarte Vertragslaufzeit (von 24 bis zu 120 Monaten) ab. Da die Finanzierungsraten bei Vertragsabschluss festgelegt werden, hat der Investor Fixkosten, mit denen er planen kann - egal, ob lineare Raten oder Saisonraten.

Ihre Vorteile durch Leasing

  • Finanzierung außerhalb der Bilanz und damit Verbesserung der Eigenkapitalquote
  • Liquiditätsvorteil, da Anschaffung nicht mit eigenen Mitteln finanziert werden muss
  • Zahlung einer fixen Rate und damit hohe Planungssicherheit
  • Leasingraten sind oft steuerlich vorteilhafter als die Abschreibung beim Kauf eines Objektes

Auch beim Leasing von Anlagen für Ihre Biogasanlage gibt es einige wichtige Punkte, die berücksichtigt werden sollten.

Das “Pay as you earn”-Prinzip.
Die monatliche Leasingrate bewirtschaftet sich aus den laufenden Einnahmen durch den Betrieb der Anlage oder des Objekts selbst. Die Leasingdauer richtet sich üblicherweise nach der Nutzungsdauer, sodass sich die Aufwendungen auf den Zeitrahmen verteilt, in der auch Erträge aus der Anlage zu erwarten sind.

Die unterschiedlichen Vertragsarten beim Leasing
Leasingverträge können Dank gesetzlich gegebener Flexibilität sehr individuell gestaltet werden. Außerdem besteht die Option, die geleaste Anlage, wie z. B. den Bandtrockner am Ende der Vertragslaufzeit zu kaufen.

Vollamortisation:

Der Leasingnehmer trägt während der Leasingdauer die gesamten Anschaffungs- sowie Finanzierungskosten der Anlage. Dabei geht diese am Ende der Vertragslaufzeit nicht grundsätzlich in das Eigentum des Betriebs über. Der Vollamortisationsvertrag kommt bei Investitionen in Ihre Biogasanlage grundsätzlich eher weniger infrage, da Biogasanlagen üblicherweise sehr langlebig sind und am Vertragsende immer noch einen hohen Marktwert aufweisen

Teilamortisation:

Anders als bei der Vollamortisation zahlt der Leasingnehmer bei der Teilamortisation nur einen Teil der Gesamtkosten. Dies führt dazu, dass Leasingraten geringer ausfallen als bei der Vollamortisation. An den Teilamortisationsvertrag ist in der Regel ein Andienungsrecht angebunden, dessen Höhe sich aus einem zuvor kalkulierten Restwert zum Leasingende ergibt. Der Restwert orientiert sich am zu erwartenden Marktwert. Grundsätzlich hat der Leasingnehmer die Möglichkeit, das Objekt am Vertragsende zu kaufen.

In der Praxis ist der leasinGo Online-Sofortvergleich für alle mobilen Anlagen und Geräte rund um Ihre Biogasanlage nutzbar. Durch den Leasing-Sofortvergleich erhalten landwirtschaftliche Betriebe individuelle und unabhängige Leasing-Vergleiche für die von ihnen benötigten Investitionen in Echtzeit.
Blockheizkraftwerke, beispielsweise von MWM, Schnell, Seva Energie oder auch 2G Energietechnik, können über LeasinGo angefragt werden. Dabei ist es unerheblich welches Verfahren zum Betrieb der Biogasanlage eingesetzt wird: Es können Energiepflanzen, Lebensmittelreste, tierische Abfälle oder ähnliches zur Erzeugung der Gase eingesetzt werden. Diese können direkt ins Gasnetz eingespeist werden und zur Verstromung oder auch zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Ob mesophile oder termophile Biogasanlagen, mit Leistung bis zu 150 kW, bis zu 500 kW oder bis zu 20 MW, über leasinGo können Anlagen jeglicher Art angefragt, und sowohl Leasing- als auch Mietkaufangebote dafür einfach und schnell verglichen werden.

Auch die Finanzierungsmöglichkeiten für Bandtrocknungsanlagen, zum Beispiel von Büttner, Theilen, Binder oder NEW eco-tec können bei LeasinGo verglichen werden.
Bei Trocknungsanlagen für die Landwirtschaft und Biogasindustrie werden landwirtschaftliche Produkte, wie zum Beispiel Getreide oder Körnermais, besonders schonend getrocknet um die Biomasse für die Biogasanlage nutzbar zu machen.

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