Bonität

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Die Leasing-Gesellschaft prüft vor Abschluss eines Leasing-Vertrages die Fähigkeit des Leasing-Nehmers, die vereinbarten Leasing-Raten bezahlen zu können (Definition der Bonität des Leasing-Nehmers) und die Fähigkeit des Lieferanten, seine Liefer- und Gewährleistungsverpflichtungen erfüllen zu können (Definition der Bonität des Lieferanten). Beides ist für einen störungsfreien Verlauf des Leasing-Vertrages von zentraler Bedeutung.

In die Bonitätsbewertung fließen eine Vielzahl an Faktoren ein. Hierzu gehören zum Beispiel öffentlich zugängliche Daten, wie beispielsweise Informationen aus dem Handels- oder aber dem Gewerberegister. Darüber hinaus finden auch Bilanzkennzahlen, wie die Eigenkapital-Quote, Berücksichtigung in der Bewertung. Der so ermittelte Bonitätsindex kann dabei in einem Bereich zwischen 0 und 600 liegen. Je höher der Bonitätsindex ist, desto geringer ist die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens. Bei einer schlechten Bonitätsbewertung wird eine Finanzierung im ungünstigsten Fall direkt abgelehnt. Sollte dennoch eine Finanzierung realisiert werden können, kann eine schlechte Bewertung der Bonität auch den Zins, der für den Kredit gezahlt werden muss, negativ beeinflussen.

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