Leasing-News

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40-90-Regel

Die 40-90-Regel wurde in den Leasingerlassen definiert, um eine Abgrenzung des Leasings von anderen Finanzierungsformen zu schaffen.
Die Regel besagt, dass das wirtschaftliche Eigentum am Leasinggut nur dann dem Leasinggeber zugeschrieben wird, wenn die Grundmietzeit in einem plausiblen Verhältnis zur betriebgewöhnlichen Nutzungsdauer steht. Konkret wird das Leasinggut dem Leasingnehmer unmittelbar als Eigentum zugeschrieben, wenn die Grundmietzeit
a) weniger als 40 % oder
b) mehr als 90 %
der üblichen Nutzungsdauer beträgt. Maßgeblich ist hier in der Regel die AfA-Tabelle.
Sollten diese Grenzen überschritten werden, beurteilt das Finanzamt den Leasingvertrag regelmäßig als Ratenkauf.