AfA (Absetzung für Abnutzung)

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Die Abkürzung AfA steht für „Absetzung für Abnutzung“ und bedeutet grundlegend „Abschreibung“ im steuerlichen Kontext. Per Definition stellt die Abschreibung einen Überbegriff für etwaige sogenannte Wertabsetzungen in der Bilanzierung dar. Die bedeutsamste Form ist die hier angesprochene AfA, also „Absetzung für Abnutzung“. Diese Absetzungen sind lediglich auf abnutzbare Güter im Anlagevermögen anwendbar. Hintergrund ist der Rentabilitätsnutzen eines Gutes. Dies bedeutet, dass Absetzungen in der Regel auf Güter dessen Zeitpunkt des Erwirtschaftens von direktem oder indirektem Umsatz über die Dauer von einem Jahr hinausgehen. Zulässig sind zum Beispiel Gebäude, Möbel, Fahrzeuge und Maschinen. Wie viele Jahre für die Nutzungsdauer einzelner Wirtschaftsgüter angesetzt werden müssen, geht aus den Amtlichen AfA-Tabellen hervor. Diese dienen als Hilfsmittel, um die Nutzungsdauer von Anlagegütern zu schätzen. 

Wie berechnet man die AfA?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Abschreibungsmodelle. So kann die Abschreibung linear, degressiv, direkt, indirekt, leistungsbezogen, planmäßig, außerplanmäßig oder kalkulatorisch angesetzt beziehungsweise erfasst werden. 
Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungs- bzw. auch mögliche Herstellungskosten beispielsweise gleichmäßig auf die Jahre der Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes verteilt. Dementsprechend wird jedes Jahr der gleiche Betrag abgeschrieben – so lange, bis das Objekt am Ende der Nutzungsdauer vollständig abgeschrieben ist.

Die lineare Abschreibung pro Jahr lässt sich mit folgender Formel berechnen:

Abschreibungsbetrag = Anschaffungskosten / Nutzungsdauer

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