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Warum kann Leasing von Maschinen sinnvoll sein?

Warum kann Leasing von Maschinen sinnvoll sein?

In deutschen Unternehmen wird mehr geleast als z. B. über die Bank finanziert.

52,3 % der außenfinanzierten Investitionen (z. B. CNC-Fräsmaschinen, CNC-Drehmaschinen, Erodiermaschinen, CNC-Schleifmaschinen etc..) werden über Leasing als Finanzierungsalternative abgebildet. Denn Leasing gewährleistet:

  • Bilanzneutralität
  • Zahlung einer fixen Rate
  • steuerliche Absetzbarkeit der Rate
  • hohe Flexibilität bei der Anzahlungs-, Restwert- und Laufzeitgestaltung
  • „Pay as you earn“-Prinzip
  • Subventionsmodelle

Mehr Leasingvorteile/-eigenschaften

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Finanzierung von Metallverarbeitungsmaschinen (Leasing vs. Finanzierung)

Finanzierung von Metallverarbeitungsmaschinen (Leasing vs. Finanzierung)

Dem Bereich der Metallbe- und verarbeitung ist viel unterzuordnen. Industriemaschinen sind nicht nur für das Schneiden, Formen und Fräsen von Metallprodukten gedacht und geeignet. Auch die Werkzeugherstellung, Oberflächenbehandlung, Metallveredelung und Änderung von Stoffeigenschaften zählen zum Bereich der Metallbe- und verarbeitung. Da diese Maschinen aufgrund Ihrer hohen Anschaffungskosten, eine hohe Liquiditätsbindung für einen Metall verarbeitenden Betrieb darstellen können, sind etwa die Leasingfinanzierung und Mietkauffinanzierung gute Optionen, um entsprechende Maschinen in den Betrieb einzubringen, ohne sie direkt in vollem Umfang in die Liquiditätsplanung des Unternehmens einpreisen zu müssen. Die Metallbe- und verarbeitung wird in viele unterschiedliche Gruppen aufgegliedert. Von der Blechbearbeitung über die Zerspanung, Maschinenbau, Press- und Stanzwerke, Schweißbetriebe und Werkzeug- und Formenbau bis hin zum Kunststoffspritzgießunternehmen.

Über den Online-Leasingvergleich von leasinGo können die Angebote verschiedener Hersteller mit nur wenigen Klicks in Echtzeit miteinander verglichen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Hersteller wie Mazak, Hedelius, DMG, Okuma, Weiler, Amada, MTE, Sodick, OPS-Ingersoll, Röders oder Solarluce handelt - alle Angebote werden mit tagesaktuellen Konditionen innerhalb von 2 Minuten im Direktvergleich angezeigt.
So kann jeder Kunde das für sich passende Metallverarbeitungsmaschinen-Leasingangebot von über 30 Leasinggesellschaften wählen. Ein qualitativ hochwertiges Leasing trägt außerdem dazu bei, dass das Eigenkapital nicht berührt wird, da eine geleaste Maschine zur Metallverarbeitung nicht in der Bilanz aufgeführt wird. Des Weiteren kann ein Leasing auch ein effektives Gegengewicht für gute Ertragslagen darstellen, da die Leasingraten in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließen und als betriebliche Ausgaben vollumfänglich von der Steuer abgesetzt werden können.

Finanzierungsformen: Leasing, Mietkauf und Darlehen für Maschinen

Die Art der Finanzierung der Metallverarbeitenden Maschine, welche als Investition in den Betrieb eingebracht werden soll, kann einen wesentlichen Faktor ausmachen, wenn es um den Erwerb geht. Es existieren unterschiedlichste Möglichkeiten um einen finanziellen Druck so weit wie möglich zu minimieren. Von einem Darlehen über Mietkauf und Leasing ist im Bereich der Metallverarbeitung alles denkbar.

Leasing von Maschinen

Bei Leasing handelt es sich um eine Finanzierungsform, die einem Mietvertrag ähnelt. Das Leasingobjekt wird von einem Leasinggeber einem Leasingnehmer gegen Zahlung von Leasingraten für eine fest vereinbarte Vertragsdauer (Grundmietzeit) zur Nutzung überlassen. Das Leasingobjekt wird vom Leasingnehmer nach seinen Wünschen, Anforderungen und Preisvorstellungen ausgesucht und bestellt und vom Leasinggeber von dem ausgesuchten Lieferanten/Hersteller angeschafft. Somit wird der Leasinggeber Eigentümer des Objektes. Hierdurch ergibt sich neben dem Finanzierungsaspekt ein weiterer Vorteil des Leasingvertrages, denn das Leasingobjekt wird zwar vom Leasingnehmer genutzt, es muss jedoch nicht in seiner Bilanz ausgewiesen werden (Bilanzneutralität und somit ggf. vorteilhaftere Bilanzrelationen bzw. Bilanzkennzahlen wie z. B. Eigenkapitalquote, etc.). Die Raten können in voller Höhe als Aufwand gebucht und somit steuerlich verrechnet werden. Um diesen Vorteil nutzen zu können, muss der Leasingvertrag bestimmte Vorschriften z. B. bzgl. der Vertragsdauer („40/90-Regelung“) erfüllen, die von der Finanzverwaltung durch die sog. Leasingerlasse von 1971 und 1975 geregelt wurden. Grundsätzlich werden Leasingverträge in zwei Arten aufgeteilt, in Voll- und Teilamortisationsverträge.

Maschinen-Leasing Vollamortisationsvertrag:

Beim Vollamortisationsvertrag werden durch die Ratenzahlungen des Leasingnehmers die gesamten Anschaffungskosten, Zinsen sowie der Gewinnanspruch des Leasinggebers innerhalb der fest vereinbarten Grundmietzeit gedeckt / im vollen Umfang amortisiert. Nach Ablauf dieser Leasingdauer wird das Leasingobjekt je nach Vertragsausgestaltung an den Leasinggeber zurückgegeben und von diesem an Dritte oder den Leasingnehmer zum Marktwert verkauft. Mehr zum Maschinen-Leasing Vollamortisationsvertrag

Maschinen-Leasing Teilamortisationsvertrag:

Bei diesem Vertrag findet keine Vollamortisation während der Grundmietzeit statt, es bleibt ein kalkulierter Restwert, der sich gewöhnlich am Marktwert orientiert, offen, daher fallen bei diesem Vertrag die Raten kleiner aus als beim Vollamortisationsvertrag. Je nach Vertragsvariante kann am Laufzeitende der Leasinggeber dem Leasingnehmer das Objekt zum Rest-/Marktwert andienen oder an Dritte veräußern, wobei der Leasingnehmer an einem Mehrerlös, der sich aus diesem Verkauf ergeben hat, beteiligt werden kann. Mehr zum Maschinen-Leasing Teilamortisationsvertrag

So läuft ein Leasinggeschäft ab. Leasinggeber, Leasingnehmer & Lieferant im Dreiecksverhältnis. Leasingangebote und Mietkaufangebote für Baumaschinen sofort online vergleichen auf leasingo.de

Mietkauf von Maschinen

Diese Vertragsart lässt sich grundlegend mit einem Ratenkauf vergleichen. Der Mietkäufer wählt das Objekt nach seinen Wünschen aus, der Mietkaufgeber erwirbt es und wird „juristischer“ Eigentümer. Anders als beim Leasing ist der Mietkäufer jedoch von Vertragsbeginn an „wirtschaftlicher“ Eigentümer, da vertraglich festgelegt wird, dass mit vollständiger Zahlung aller Raten das Eigentum am Mietkaufobjekt am Laufzeitende auf ihn übertragen wird und er dann auch „juristischer“ Eigentümer wird. Im Gegensatz um Leasing gibt es hier keine Vorschriften der Finanzverwaltung bzgl. der Vertragsdauer. Der Mietkäufer hat das Objekt und die entsprechenden Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Mietkaufvertrag zu bilanzieren. Neben den entsprechenden Abschreibungen sind die Zinsaufwendungen abzugsfähige Betriebsausgaben. Bei Mietkaufverträgen wird zudem die Mehrwertsteuer vorab mit der oder parallel zur ersten Rate beglichen.

Darlehensfinanzierung von Maschinen

Bei dieser Art der Verträge wählt der der Schuldner ebenso das Objekt aus und erwirbt es. Die Zahlung des Kaufpreises erfolgt durch den Kreditgeber. Der Kreditnehmer wird somit sofort Eigentümer des Objektes. Der Kreditgeber lässt sich zur Absicherung seiner Forderungen das Objekt „sicherungsübereignen“. Ähnlich wie beim Mietkaufvertrag gibt es auch hier keine Vorschriften bzgl. der Finanzierungsdauer, auch bilanziell ist die Verfahrensweise die gleiche.

Steuervorteils-Rechnung: Leasing von Druckgieß- Erodier- und Schleifmaschinen

Die Finanzierungsform Leasing bringt verschiedene Vorteile mit sich. Einer der wohl größten, ist die vollumfängliche steuerliche Absetzbarkeit der Leasingraten. Beim Leasing fallen aufgrund der kürzeren Vertragslaufzeit die abschreibbaren Beträge (Leasingraten) z. B. gegenüber der Darlehnsfinanzierung höher aus. Um dies zu veranschaulichen folgt ein Rechenbeispiel, welches diese beiden Finanzierungsformen gegenüberstellt.


Beispiel: 

Ein CNC-Holzbearbeitungszentrum EVOLUTION 7402 von HOLZ-HER mit einem beispielhaften Neuwert von 50.000 Euro.
Schauen wir uns zunächst die Darlehnsfinanzierung an. Hier geht die Maschine direkt in das Betriebsvermögen des Kreditnehmers über und muss demzufolge, unabhängig von der Vertragslaufzeit in den Büchern bilanziert und über 8 Jahre abgeschrieben werden. Dieser Zeitraum wird über die sogenannte AfA Tabelle geregelt, welche die lineare Abschreibung über einen festen Zeitraum vorsieht. Um den Betrag welcher jährlich abgeschrieben werden kann zu erhalten, rechnen wir den Anschaffungswert von 50.000 Euro durch die Abschreibungszeit von 8 Jahren und erhalten so einen Wert von 6.250 Euro.
Anders sieht es bei der Leasingfinanzierung aus. Hier ist man dank der sogenannten 40/90-Regel (s.o.) nicht an die Abschreibungszeit von 8 Jahren gebunden. Lediglich die Laufzeit des Leasingvertrages wird entsprechend dieser Zeit bestimmt, da sie wenigstens 40 % und maximal 90 % der AfA-Abschreibungszeit betragen muss. Dies wären bei 8 Jahren minimal 3,2 Jahre und maximal 7,2 Jahre. Für eine Leasingfinanzierung gehen wir einmal von einem Vertrag mit einer Laufzeit von 4 Jahren aus. Was zusätzlich zu zur Vertragslaufzeit beachtet werden muss, ist der Restwert der Maschine welcher vor Vertragsabschluss beim Leasing kalkuliert wird und vom Wert abgezogen werden muss, da dieser nicht mit angerechnet werden kann. Nehmen wir beim Restwert einmal 10 % und einmal 20 % um unterschiedliche Aufwendungen und somit unterschiedliche steuerlich absetzbare Beträge aufzuzeigen.


Berechnung:  Berechnung des Anschaffungswertes der Maschine von 50.000 Euro durch die Vertragslaufzeit von 4 Jahren abzüglich 10 % bzw. 20 % kalkuliertem Restwert. Dies ergibt bei 10 % einen jährlichen Aufwand von 11.250 Euro bzw. 10.000 Euro bei 20 % Restwert. Zusammengefasst entspräche dies einem jährlichen Mehraufwand von 5.000 Euro bzw. 3.750 Euro gegenüber der Darlehnsfinanzierung, welcher steuerlich zu 100 % geltend gemacht werden kann.

Für welche Maschinen ist der Online-Sofortvergleich gedacht?

Der Leasing-Sofortvergleich ist gedacht für: CNC-gesteuerte Druckgießmaschinen, CNC-Fräszentren/Drehzentren, gesteuerte hydraulische Pressen, CNC-Laserschneidmaschinen, 5-achs-HSC Fräsmaschinen bis hin zur Maschinenautomation mit integriertem 5-achs-Robotter.

Über leasinGo erhalten Sie innerhalb von 2 Minuten Echtzeit-Leasing- und Mietkaufvergleiche für sämtliche Investitionen in Maschinen zur Metallbe- und -verarbeitung. Aus übersichtlichkeitsgründen, teilen wir das Feld Maschinen-Leasing objektorientiert in verschiedene Unterkategorien auf:


Gießen: CNC-Druckgussmaschinen, Kunststoffspritzgussmaschinen

Im Druckgussverfahren werden in der Gießerei vorgefertigte Formen über schwere Gusspfannen direkt mit flüssigem Metall befüllt, um so die gewünschten Teile oder Werkzeuge zu erhalten. Im Kunststoffspritzgießverfahren wird Kunststoffgranulat verflüssigt und mit Druck in eine Form eingespritzt.


Umformen: CNC-gesteuerte Pressen, CNC-gesteuerte Abkanntpressen, CNC-gesteuerte Rohrbiegemaschinen und Bearbeitungszentren

Beim Umformen werden bestehende Vorprodukte durch gezielten Druck und Spannung in die gewünschte Form gebracht. Hierzu zählt alles im Bereich Press-, Biege- und Umformvorgänge. Für diese Aufgaben wird eine Vielzahl von Metallbearbeitungsmaschinen eingesetzt.


Trennen: CNC-Drehmaschinen, 3-achs/5-achs CNC-Fräsmaschinen, CNC-Sägen
Hier wird in das sogenannte Spanabhebende Segment mit CNC-Drehmaschinen, CNC-Fräsmaschinen, CNC-Sägen sowie das Trennen auf CNC-gesteuerten Stanzmaschinen unterschieden. Der kostenlose leasinGo Echtzeit-Leasingvergleich erlaubt es für alle Hersteller der o.g. Kategorien einen Leasing- oder Mietkaufvergleich zu erhalten.


Oberflächenbehandlung:

Eine weitere Kategorie in der Metallverarbeitung welche für die Langlebigkeit und eine gute Optik der Metallwerkstücke sorgt, was sich auch auf das Leasing auswirken kann, ist die Oberflächenbehandlung. Auch die Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der Werkstücke ist Ziel der Oberflächenbehandlung. Hierfür werden unterschiedlichste Maschinen wie Schleifer und Sandstrahlgebläse eingesetzt.


Beschichtung: Beschichtungsmaschinen
Bei der Beschichtung wird auf galvanisch und pigmentbasierte Verfahren zurückgegriffen. Dabei zeichnen sich besonders die galvanischen Verfahren durch ihre Langlebigkeit aus. Zu den dauerhaftesten Oberflächen zählen die verzinkten, verchromten und vergoldeten.


Änderung der Stoffeigenschaften (z. B. Glühofen, Vakuumhärteanlagen etc.)
Da die Guss- und Fräß/Drehprodukte nach der Formung in der Regel noch nicht die gewünschten stofflichen Eigenschaften bzw. Härte aufweisen, muss hier nach der Formgebung noch mit entsprechenden Glüh- und Härtungsverfahren nachgeholfen werden. Hier nutzt man in der Metallbearbeitung Glühöfen und Härtungsanlagen, welche auch zur Metallverarbeitung zählen.

Leasingangebote in der umformenden Metallverarbeitung

Die Forderung nach kostengünstiger Fertigung von Teilen höchster Qualität in sowohl kleinen als auch sehr großen Stückzahlen bei einer ständig zunehmenden Teilevielfalt haben in vielen Bereichen zur Entwicklung flexibel einsetzbarer Produktionssysteme geführt. In der Blechumformung kennzeichnet die Bauweise moderner Transferpressen-Anlagen diesen Entwicklungstrend. Ein Beispiel für eine solche Anlage wäre eine EMP 800 der Firma Erfurt. Die Basis für solch flexible Transpressen-Anlagen, die in dieser oder ähnlicher Form auch von weiteren Herstellern angeboten wird, bildet die Baureihe der Zweiständerpressen. Die aus Standardmodulen aufgebauten Pressen werden in einer bedarfsorientierten Abstufung geliefert. Ausgerüstet mit den je nach Anwendung spezifischen Ausstattungsmodulen kommen diese z. B. zum Einsatz als:

- Universalpressen
- Karosseriepressen
- Transferpressen
- Schneidpressen


Alle Arten von CNC-gesteuerten Pressen

Im Bereich Schneiden ist die CNC Laserschneidetechnik eine der mittlerweile bekanntesten. Man nutzt das Verfahren dort wo Herausarbeiten von komplexen Formen, eine präzise, computergesteuerte, schnelle, berührungsfreie und nahezu kraftlose Bearbeitung erforderlich ist. Ein CNC-Blechbearbeitungszentrum Trumatic 600 Laserpress von Trumpf kann hier als Beispiel für die Funktionsweise die so auch von anderen Herstellern angeboten wird, herangezogen werden. Mit einer solchen Anlage lassen sich Standardkonturen wie runde und rechteckige Durchbrüche zunächst mit einem Stanzkopf ausstanzen. Mit der Laserschneid- und Abtrageinheit erfolgt danach die Feinbearbeitung des Werkstücks. So werden Feinarbeiten, die von einem Stempel nicht ausgeführt werden können, gefertigt.

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- Frank H., Marketing- & Vertriebsleiter