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Warum kann Leasing sinnvoll sein?

Warum kann Leasing sinnvoll sein?

In deutschen Unternehmen wird mehr geleast als z. B. über die Bank finanziert.

52,3 % der außenfinanzierten Investitionen (z .B. auch konventionelle Mähdrescher, Axialmähdrescher, Tangential-Rotor-Mähdrescher und Co.) werden über
Leasing als Finanzierungsalternative abgebildet. Denn Leasing gewährleistet:

  • Bilanzneutralität
  • Zahlung einer fixen Rate
  • steuerliche Absetzbarkeit der Rate
  • hohe Flexibilität bei der Anzahlungs-Restwert-, Laufzeitgestaltung
  • „Pay as you earn“-Prinzip
  • Subventionsmodelle bzw. Förderung der landwirtschaftlichen Rentenbank

Mehr Leasingvorteile/-eigenschaften

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Von (gebrauchten) selbstfahrenden Mähdreschern über Erntevorsätzen bis hin zu sonstigen Anbauten für Mähdrescher und Häcksler: leasinGo liefert innerhalb von 2 Minuten einen aussagekräftigen Leasing-Angebotsvergleich für Ihre nächste landwirtschaftliche Investition.

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Finanzierung von Mähdreschern – Über 30 Leasingangebote in Echtzeit vergleichen

Finanzierung von Mähdreschern – Über 30 Leasingangebote in Echtzeit vergleichen

Moderne ertragsfördernde Maschinen sind in der Landwirtschaft unerlässlich, können aber bei dem Erwerb eine große Belastung für das Unternehmensvermögen darstellen. Dies zeigt sich besonders in der Statistik des Landes Bayern, nach welcher nur etwa jeder fünfte Landwirtschaftsbetrieb oder Lohnunternehmer im genannten Bundesland einen oder mehrere Mähdrescher im Alleinbesitz hat. Doch besonders Maschinen wie Mähdrescher können viel Zeit sparen und bieten die Möglichkeit sehr große Flächen abzuarbeiten, um so nachhaltig den Ertrag zu steigern.

Die Finanzierung dieser durchaus kostspieligen Investitionen sowie die Amortisation derartiger Anschaffungen stehen im Fokus dieses Mähdrescher-Specials von leasinGo.

Mähdrescher werden in zwei verschiedene Fortbewegungsarten und drei Arbeitsweisen unterschieden, auf welche im weiteren Verlauf des Textes genauer eingegangen wird. Um die finanzielle Belastung für einen landwirtschaftlichen Betrieb so weit wie möglich zu minimieren bzw. betriebswirtschaftlich ein „gutes Setup“ für die Investitionsstrategie zu erarbeiten, können Sie bei leasinGo verschiedene Finanzierungsalternativen nachhaltig vergleichen.

Finanzierungsformen: Leasing versus Darlehensfinanzierung – Ein Rechenbeispiel

Darlehensfinanzierung:

Angenommen der zu erwerbende Mähdrescher hat einen Anschaffungswert von 400.000 Euro. Bei einer Darlehensfinanzierung wird dieser Wert nach AfA Tabelle fest über 8 Jahre abgeschrieben, somit ergibt sich ein Aufwand von 50.000 Euro pro Jahr.

Leasingfinanzierung:

Dank der 40/90-Regelung ist man mit einem Leasingvertrag nicht an die 8 Jahre Abschreibung gebunden. Gehen wir hier also z. B. von einem 4 Jahres-Vertrag mit einem Restwert von 25 % aus. Bei einer Abschreibung über 4 Jahre, ergibt sich dann ein Aufwand von 100.000 Euro pro Jahr, abzüglich der 25 % Restwert, so erhalten wir einen Gesamtaufwand von 75.000 Euro pro Jahr.

Dies bedeutet gegenüber der Darlehensfinanzierung einen Mehraufwand von 25.000 Euro pro Jahr beim Leasing, welcher steuerlich zu 100 % geltend gemacht werden kann.

Welche Mähdrescher kann man über Leasing oder Mietkauf finanzieren?

Bei Mähdreschern wird zunächst nach zwei verschiedenen Fortbewegungsarten und dann nach drei verschiedenen Arbeitsweisen unterschieden.

Bezüglich der Fortbewegung unterscheidet man selbstfahrende Mähdrescher mit eigenem Antrieb und solche Mähdrescher die durch Zugtiere oder Traktoren gezogen werden. Bei Mähdreschern die gezogen werden, gibt es neben solchen mit Antrieb der Schneide- und Dreschorgane über die Zapfwelle des Traktors auch solche, bei denen diese durch einen separaten Verbrennungsmotor (Aufbaumotor) angetrieben werden. Die Traktoren bzw. die Zugtiere haben dann lediglich das Gerät über das Feld zu ziehen. In der heutigen Zeit werden gezogene Mähdrescher aber immer seltener, man sieht sie gelegentlich auf Oldtimertreffen im Ernteeinsatz. Eines der letzten gezogenen Modelle von Claas war beispielsweise der Garant, welcher von 1967 bis 1970 gebaut wurde. Ausgestattet war dieser Mähdrescher mit einem 2,5 m Schneidewerk und einem Strohhäcksler, sein Leistungsbedarf wurde vom Hersteller mit 45 PS angegeben.

Nach Arbeitsweisen werden Mähdrescher in folgende Kategorien unterschieden:

Konventioneller Mähdrescher: mit tangentialem Dreschwerk und Hordenschüttler. Hier wird die im Mähdrescher quer liegende Dreschtrommel als tangetiales Dreschsystem bezeichnet, da ihr das zu dreschende Gut in einem 90° Winkel zugeführt wird. Nach circa einer dreiviertel Umdrehung, wird das ausgedroschene Stroh aus der Dreschtrommel wieder ausgeschieden. Da hier nicht alle Körner durch den Dreschkorb fallen, wird ein weiteres Abscheidesystem benötigt.

Axialmähdrescher: mit axialem Dresch- und Abscheideorgan. Hier findet der Drusch im vorderen Abschnitt eines Rotors statt, die Abscheidung im hinteren Teil. Das Druschgut wird axial zwischen Dreschtrommel und Korb geführt, auf diese Weise soll sich das gesamte Dreschsystem vereinfachen. Allerdings sind die Verluste im Optimum beim klassischen System deutlich geringer.

Tangential-Rotor-Mähdrescher: mit tangentialem Dreschwerk und axialen Abscheideelementen. Hierbei handelt es sich um eine Kombination der beiden zuvor genannten Systeme. Der Gutstrom wird in der Wendetrommel des Dreschwerks gebündelt und dann dem Rotor zugeführt. Aus der axialen Drehrichtung resultieren sehr hohe Zentrifugalkräfte, welche die restlichen Körner vom Stroh abscheiden.

Auch Hangmähdrescher leasen über leasinGo

Da nicht immer ebenes Gelände für die Aussaat von Getreide und ähnlichem Saatgut zur Verfügung steht, kann die entsprechende Ernte am Hang mit einem konventionellen Mähdrescher schwierig sein. Da am Hang nicht die ganze Breite des Dreschwerks genutzt werden kann, kann die auf Grund der Hangneigung einseitige Beschickung des Dreschwerkes die Leistungsfähigkeit der Maschine enorm reduzieren. Die einseitige Beschickung der Reinigungsanlage (Vorbereitungsboden, Siebe) mit dem ausgedroschenen Gut kann für die Maschine aber noch schlimmer sein. Korn sowie Spreu erreichen die Reinigungsanlage auf der hangabwärts liegenden Seite, darüber hinaus wird durch die Siebbewegung das Material weiter einseitig konzentriert.

Die Leistungseinbuße kann entsprechend der Hangneigung steigen. Es sollte also von großem Interesse sein, die Hangneigung und die daraus resultierende Leistungseinbuße zu kompensieren. Ein möglicher Hersteller für Hangmähdrescher wäre z. B. Fendt mit dem Modell 8380 P. Dieser 379 PS starke Drescher wurde so konzipiert, dass er dank AutoLevel Hangausgleich auch auf hügeligem Gelände von bis zu 12 % Neigung stets waagerecht bleibt.

Weiterführende Informationen

Leasingvergleiche für sämtliche Hersteller und Modelle von Mähdreschern

leasinGo bietet, wie vorstehend erläutert, diverse Finanz- und Leasingalternativen und ist dabei absolut Herstellerunabhängig!

Die Anfragestrecke von leasinGo ist hinsichtlich der Objektangaben bewusst offen gestaltet. Hier wäre zum Beispiel der New Holland CX 7.80 ein Modell, welches auf leasinGo angefragt werden kann. Der Mähdrescher verfügt neben einem Mehrtrommel Dreschsystem, mit einer Breite von 1300 mm, über 5 Schüttler mit einer Fläche von 4,94 m2 und hat ein Fassungsvermögen von 9000 l. Für eine variable Einstellung der Schüttlerdrehzahl, je nach Erntegut, verfügen die Modelle von New Holland z. B. über das auto-adaptive Opti-Speed™-System, wodurch die Durchsatzleistung um bis zu 10 % erhöht werden soll.

Ein weiterer Hersteller wäre Claas mit dem LEXION 620. Dieses Modell verfügt über eine Trommelbreite von 1420 mm, ebenfalls 5 Schüttler und einem Korntank mit einem Fassungsvolumen von 8000 l, mit einer Option auf 9000 l. Bei diesem Modell kommt das von Claas patentierte APS Dreschsystem zum Einsatz, welches das Erntegut von 3 m/s auf 20 m/s beschleunigen soll.

Auch ist Mietkauf und Leasing in der Mähdrescher-Kompaktklasse, welche ebenfalls etliche Modelle hervorbringt, interessant. Der John Deere W440 wäre etwa ein Modell, das in diesem Zusammenhang beispielhaft angeführt werden kann. Der Motor hat eine Leistung von 253 PS, ein Schneidewerk mit einer Breite von 4,5 m bis 6,9 m und einem Korntankvolumen von 6500 l. Durch den einfachen Aufbau der Maschine, soll der Aufwand für Wartung und Reparaturen durch das Do-it-yourself-Konzept minimiert werden. Im Gegensatz zu den großen „Brüdern“ sind Mähdrescher aus der Kompaktklasse kleiner, haben einen Korntank der weniger Liter fasst und sind dadurch besonders ideal wenn nur kleinere Flächen abzuernten sind. Weitere interessante Modelle für Kompaktmähdrescher finden Sie bei Herstellern wie Deutz-Fahr oder Claas.

Gebrauchte Mähdrescher im Leasing abbilden

Oftmals ist die mögliche Finanzierung von gebrauchten Objekten nicht direkt geläufig: Neben neuen Maschinen können jedoch auch Finanzierungsangebote für gebrauchte Mähdrescher-Modelle verschiedenster Hersteller über den Leasing-Sofortvergleich verglichen werden. Wie zum Beispiel der John Deere 9770 STS, einer der beliebtesten Gebrauchtmähdrescher. Modelle wie der LX 580 von Claas, sowie der CX 8080 von New Holland scheinen gebraucht ähnlich beliebt zu sein und können ebenfalls über leasinGo angefragt werden.

Anmerkung: Gebrauchte Mähdrescher mit älterem Baujahr werden häufig vom Hersteller nicht mehr angeboten, dennoch ist die Versorgung mit Ersatzteilen und Wartungsleistungen meist kein Problem und kann somit eine attraktive und günstige Alternative zum Leasing eines Neumodells darstellen.

Kunden sollten allerdings darauf achten, dass Landmaschinen wie Mähdrescher im Zuge eines Gebrauchtfahrzeugleasings ein Alter (gemäß EZL - Erstzulassung) von 10 Jahren nicht deutlich übersteigt sowie die Anzahl der vom Mähdrescher bisher geleisteten Betriebsstunden nicht zu hoch ist. Dies ist häufig modellspezifisch zu beurteilen, deshalb lohnt sich in jedem Fall eine Anfrage über leasinGo. Summa summarum ist das Abbilden einer Gebrauchtmähdrescher-Finanzierung via Leasing eine absolut ernstzunehmende Alternative, die Landwirte bei „neuen“ Anschaffungen durchaus bewerten sollten.

Mähdrescher Erntevorsätze finanzieren

Neben dem üblichen Schneidewerk kann es sein, dass ein alternativer Erntevorsatz, wie z. B. ein Rapsvorsatz für die Rapsernte, ein Maisschneidewerk oder ein Schneidewerk für Sonnenblumen benötigt wird, da auf Grund der Beschaffenheit dieser Erzeugnisse die Ernte mit einem üblichen Schneidwerk nicht vorgenommen werden kann, oder der Ertrag dadurch geringer ausfällt. Aber auch für unterschiedliche Getreidesorten kann es von Vorteil für den Ertrag sein, wenn bei der Ernte entsprechende Erntevorsätze eingesetzt werden.

Hier können Hersteller wie Claas mit dem CONSPEED für Mais, dem CERIO mit Reisschnittsystem oder dem SUNSPEED für Sonnenblumen genannt werden. Alternativen wären Hersteller wie Krone mit dem EASY COLLECT im Bereich der Maisschneidewerke oder der SunLite Erntevorsatz von Geringhoff für Sonnenblumen. Weitere Hersteller von Erntevorsätzen, die über ein Leasing abgebildet werden könnten, sind zum Beispiel Case, New Holland, Biso/Schrattenecker, Kemper und weitere.

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