Finanzielle Freiräume schaffen mit Sale-and-Lease-back!

Wenn sich Rahmenbedingungen ändern, rückt die Zahlungsfähigkeit oft in den Mittelpunkt. Dann könnte eine gerade bar bezahlte Investition im Anlagevermögen ärgerlich sein. Bei Objekten, die gerade erst (in den letzen drei Monaten) angeschafft wurden, ist Sale-and-Lease-back (SALB) eine gute Alternative.

Rechner für Sale-and-Lease-back

Ihre Vorteile

Dank Sale-and-Lease-back kann Anlagevermögen wirksam zur Liquiditätssteigerung genutzt werden, ohne die Nutzungsmöglichkeiten an der Sache zu verlieren. Gerade in der aktuellen Zeit kann Ihnen diese Finanzierungform helfen, finanzielle Freiräume zu schaffen, z.B. um andere Kosten zahlen zu können. Das Risiko bei Sale-and-Lease-back ist für beide Seiten in der Regel gering.

Zusammengefasst: 

  • Mit Sale-and-Lease-back wandeln Sie Teile des Anlagevermögens schnell und unkompliziert in neue Liquidität (Liqiditätsschöpfung)
  • Bei Anlagegütern, die jünger als 90 Tage sind, ist SALB in der Regel schnell und einfach umsetzbar
  • Das Verfahren verbessert Ihre Bilanz und sorgt für steuerliche Vorteile durch die Absetzbarkeit der Leasingraten als Betriebsausgaben

Schnellkalkulator für jedes Finanzierungsvorhaben - auch für SALB

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Das Prinzip Sale-and-Lease-back

Sale-and-lease-back (Rückmietkauf, Sale-and-Rent-back, Sale-and-Mietkauf-back) bedeutet übersetzt schlicht „verkaufen und zurück leasen“. 

Sale-and-Lease-back wird in der Regel als strategisches Instrument eingesetzt, um die Liquidität zu erhöhen. Dem Prinzip nach werden Aktiva des Unternehmens, also Wertgegenstände jeglicher Art, an eine Leasinggesellschaft verkauft und der Kaufpreis an das Unternehmen übertragen (Aktivtausch). Im Anschluss wird die Sache zurückgeleast. Somit ändert sich erst einmal nicht allzu viel. Das Unternehmen produziert beispielsweise auf der gleichen Maschine wie vorher weiter, lediglich das Eigentum hat gewechselt.

Beispiel

Ein beliebter Einsatzfall für Sale-and-Lease-back ist bei der Tilgung von Verbindlichkeiten oder bei Neuinvestitionen zu finden. Anstatt hier auf Mittel der Fremdfinanzierung zurückgreifen zu müssen, kann aus der eigenen Substanz des Unternehmens Liquidität generiert werden. Die Bilanzsumme wird niedrig gehalten und die Kreditlinie nicht weiter belastet. Beliebete Sale and lease back Güter sind Maschinen, Anlagen und Immobilien. Aber auch Fahrzeuge oder exotische Leasinggüter wie Marken können per Sale and lease back zur Liquiditätssteigerung genutzt werden.

Im Normalfall beträgt die Vertragslaufzeit 48 Monate. Nach Ablauf dieser Zeit kauft das Unternehmen die Güter zurück. 
Die Rückkaufpreishöhe hängt hierbei von mehreren Faktoren ab. So spielen die Abnutzung, der über den Leasing-Zeitraum gezahlten Zins, sowie die spezifischen Kundenwünsche eine zentrale Rolle. Zahlt ein Kunde höhere monatliche Leasingraten, muss er in der Regel einen niedrigeren Rückkaufpreis zahlen. Auch die Art des geleasten Gutes wirkt sich auf die Höhe des Rückkaufpreises aus. 
So hat ein Auto eine höhere Nutzungsdauer und eine niedrigere Abschreibung pro Jahr als beispielsweise ein Computer. Demnach ist der Rückkaufpreis für ein Auto auch entsprechend höher. 

Mietkauf

Mietkauf ist vergleichbar mit einem Ratenkauf. Der Mietkäufer wählt das Objekt nach seinen Wünschen aus, der Mietkaufgeber erwirbt es und wird „juristischer“ Eigentümer. Anders als beim Leasing ist der Mietkäufer jedoch von Vertragsbeginn an „wirtschaftlicher“ Eigentümer, da vertraglich festgelegt wird, dass mit vollständiger Zahlung aller Raten das Eigentum am Mietkaufobjekt am Laufzeitende auf ihn übertragen wird und er dann auch „juristischer“ Eigentümer wird. Im Gegensatz zum Leasing gibt es hier keine Vorschriften der Finanzverwaltung bzgl. der Vertragsdauer. Der Mietkäufer hat das Objekt und die entsprechenden Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Mietkaufvertrag zu bilanzieren. Neben den entsprechenden Abschreibungen sind die Zinsaufwendungen abzugsfähige Betriebsausgaben.

Kreditfinanzierung / Darlehen

Hier wählt der Schuldner ebenfalls das Objekt aus und erwirbt es. Die Zahlung des Kaufpreises erfolgt durch den Kreditgeber. Der Kreditnehmer wird somit sofort Eigentümer des Objektes. Der Kreditgeber lässt sich zur Absicherung seiner Forderungen das Objekt „sicherungsübereignen“. Ähnlich wie beim Mietkaufvertrag gibt es auch hier keine Vorschriften bzgl. der Finanzierungsdauer, auch bilanziell ist die Verfahrensweise die gleiche.

Leasing

Leasing ist eine Finanzierungsform, die einem Mietvertrag ähnelt. Das Leasingobjekt wird von einem Leasinggeber einem Leasingnehmer gegen Zahlung von Leasingraten für eine fest vereinbarte Vertragsdauer (Grundmietzeit) zur Nutzung überlassen. Das Leasingobjekt wird vom Leasingnehmer nach seinen Wünschen, Anforderungen und Preisvorstellungen ausgesucht und bestellt und vom Leasinggeber von dem ausgesuchten Lieferanten/Hersteller angeschafft. Somit wird der Leasinggeber Eigentümer des Objektes. Hierdurch ergibt sich neben dem Finanzierungsaspekt ein weiter Vorteil des Leasingvertrages, denn das Leasingobjekt wird zwar vom Leasingnehmer genutzt, es muss jedoch nicht in seiner Bilanz ausgewiesen werden (Bilanzneutralität und somit ggf. vorteilhaftere Bilanzrelationen bzw. Bilanzkennzahlen wie z. B. Eigenkapitalquote). Die Raten können in voller Höhe als Aufwand gebucht und somit steuerlich verrechnet werden. Um diesen Vorteil im Gewerbe nutzen zu können, muss der Leasingvertrag bestimmte Vorschriften z. B. bzgl. der Vertragsdauer („40/90-Regelung“) erfüllen, die von der Finanzverwaltung durch die sog. Leasingerlasse geregelt wurden.

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